Was von den „Antideutschen“ und der Israelsolidarität übrig bleibt

Vorbemerkung: Der folgende Eintrag war eigentlich als eine Kommentarantwort in meinem Judith Butler-Eintrag gedacht. Da ich es jedoch geschafft habe, beim Veröffentlichen des Kommentars den gesamten Eintrag samt Kommentaren zu sprengen und es einige Zeit dauern wird, bis das wieder behoben ist, veröffentliche ich meine Kommentarantwort nun doch als eigenständigen Eintrag – mit einigen kleinen, unwichtigen Modifikationen. Ich hatte vorher eh lange gehadert, ob ich das hier als Eintrag oder nur als Kommentar veröffentliche. Nunja, somit hat sich die Entscheidung halt erneut verschoben und es gibt doch einen eigenständigen Eintrag.

***der Yo sagte:

Zweitens habe ich eine frage bezueglich deiner aussage -> will mit den nationalistisch-völkischen “Antideutschen” nichts zu tun haben.
Ist das ein generelles Urteil von dir ueber antideutsche,
oder meinst du damit einige die in einen nationalistisch-völkischen “urwald” gerannt sind ,aus dem sie nicht mehr rausfinden?
[…]
ps:
und wie ist dieses gemeint:
betrachtet die wachsende Zahl “antideutscher” Blogs mit reaktionärer Israelsolidarität nicht mit Fröhlichkeit.
Ist Israelsolidaritaet fuer dich grundsaetzlich reaktionaer?

Das kommt darauf an, was mensch unter Israelsolidarität und ihrer „antideutschen“ Verortung versteht und welche Konsequenzen dies beinhaltet.

- Eine nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre „antideutsche“ Verortung, die Antizionismus (also die Kritik an jüdischem Nationalismus) mit Antisemitismus gleichsetzt und somit tatsächlich ein Diskursregime errichtet, das alle antinationalistischen Linken – und solche können eben auch jüdisch sein – als antisemitisch diffamiert, wird von mir ausdrücklich abgelehnt und kritisiert.

- Eine nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre „antideutsche“ Verortung, die die von der israelischen Regierung und dem Militär ausgehende Besatzungs- und Tötungspolitik rechtfertigt und befürwortet oder sie gar mit der rassistischen Homogenisierungslogik unterfüttert, die Gewaltaktionen würden im Sinne und zum Schutze „der Juden“ oder „der Israelis“ vollstreckt, der_die ist unmöglich in der Lage, den Konflikt in all seiner Komplexität zu fassen, zu analysieren und differenzierte Positionen zu entwickeln, welche endlich ein Ende der Gewalt ermöglichen.

- Eine nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre „antideutsche“ Verortung, die die Hinrichtung der in Israel lebenden Menschen durch den staatlich verordneten Zwangsmilitärdienst ignoriert oder befürwortet und Flüchtlinge, die für ihre Verweigerung zu Töten interniert werden, nicht mehr wahrnimmt und benennt, re-produziert Gewalt und das wird von mir als Antimilitarist_in abgelehnt.

- Eine nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre „antideutsche“ Verortung, die nur Kritik an der Religion des Islam übt und nicht an allen Religionen, also auch am Judentum und somit z.B. an allen(!) Zwangsbeschneidungspraxen, die vorwiegend im Kindesalter (und eben oft unter schrecklichen Hygienebedingungen) vorgenommen werden, weil der Widerstand der Beschnittenen dort am wenigsten gehört wird und am wenigsten bedrohlich für diese Gewaltpraxis ist (schließlich können sich Kinder gegen diese erwachsene Gewalt kaum erfolgreich wehren), wird von mir abgelehnt.

- Eine nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre „antideutsche“ Verortung, die in ihrer rassistischen Gebärde mit euro-amerika-zentrischem Blick antiarabisch und antimuslimisch argumentiert, indem sie arabische/muslimische Menschen über Kategorien wie „Kultur“ und „Religion“ homogenisiert und dieses neorassistische Konstrukt dazu verwendet, ihnen allen Antisemitismus (wahlweise auch gerne Sexismus, Rassismus und anderes) zu unterstellen, wird von mir abgelehnt. In einigen Hardcoreversionen der „antideutschen“ Theoriegebäude soll dieses rassistische Konstrukt dazu dienen, eine Rechtfertigung für die mitunter massenhafte Tötung und Kolonisierung von arabischen/muslimischen/palästinensischen Menschen anzuführen; in den Lightversionen hingegen werden arabische/muslimische/palästinensische Menschen zumindest als weniger betrauernswert angesehen als westliche/jüdische/israelische/christliche Menschen.

- Eine nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre „antideutsche“ Verortung, die den israelischen Staat als den Staat der Juden proklamiert und rassistisch so tut, als seien alle Israelis Juden und alle Juden Israelis bzw. meint, dass dies so sein müsse und damit einer Tötung nichtjüdischen Lebens das Wort redet, wird von mir abgelehnt. Zudem: Religiöser Fundamentalismus zeichnet sich eben unter anderem dadurch aus, dass er keine Säkularisierung will.

- Eine nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre „antideutsche“ Verortung, die alle jüdischen (bzw. israelischen) Menschen als Monolith der Unschuld konstruiert, wird von mir genauso abgelehnt wie das antisemitische (bzw. rassistische) Pendant, das jüdische (bzw. israelische) Menschen als Monolith der Schuld konstruiert. Beides folgt rassistischen Homogenisierungs- und Hierarchisierungslogiken und ich als Antirassist_in lehne beides vehement ab.

- Eine nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre „antideutsche“ Verortung, die die geschichtlich-politischen Hintergründe der US-Außenpolitik (siehe besonders Chomsky) sowie das Foucault’sche Konzept der Biopolitik nicht kennt, nicht kennen will oder verkennt, verabschiedet sich von einer kritischen Analyse und tritt ein in die Sphäre des Geschichtsrevisionismus und Staatsrassismus – und das lehne ich ab.

Was bleibt angesichts dieser Umstände von „antideutschen“ Theoriegebäuden und der so oft beschworenen Israelsolidarität noch übrig? Ziemlich wenig, weil Israelsolidarität und „antideutsche“ Argumentationen eben grundsätzlich auf nationalistische, völkische, rassistische, reaktionäre Standpunkte hinauslaufen, ob sie wollen oder nicht. Die Frage muss also lauten, welche Israelsolidarität und welche „antideutschen“ Positionen denn nicht in diesen – wie du sagst – „Urwald“ rennen? Ich kenne keine Israelsolidarität und keine „antideutschen“ Argumentationen, die dies bisher nicht irgendwie getan hätten, obgleich einige tiefer in diesem Urwald stecken als andere, was aber an ihrer Umgebung nichts ändert, weil sie sich nun mal alle in diesem Urwald aufhalten; ein Urwald, in dem sie sich letztlich mit einer Palästinasolidarität wieder treffen, die sich ebenso nationalistisch, völkisch, rassistisch und reaktionär gebärden kann.

Fazit:
Eine nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre „antideutsche“ Verortung ist überhaupt nicht in der Lage ihre Bestrebung vom Schutz der Juden einzulösen, weil sie nicht unterscheiden kann zwischen jüdischer Identität, jüdischer Religion, israelischem Staat, israelischer Bevölkerung und dem individuellen Denken und Handeln einzelner Personen, sondern diese ausgesprochenen Heterogenitäten zu einer Einheit verschmelzt und ihre immanenten Widersprüche einem rassistischen Diskurs unterwirft.

***der Yo sagte:

wieso setzt du antideutsch in anfuehrungszeichen?

Ganz einfach: Weil ich tatsächlich antideutsch und somit antinationalistisch bin und jeden Nationalismus und jede Staatlichkeit sowie den ihr innewohnenden Rassismus kritisiere und mir den israelischen Staat nicht als leuchtende Ausnahme halluziniere. Deswegen gibt es einen Unterschied zwischen antinationalistischem Antideutschsein und nationalistischem „Antideutschsein“, was gar nicht so antideutsch ist wie es mitunter von sich behaupten möchte, da es eben rassistische Homogenisierungs- und Hierarchisierungslogiken verwendet und mit staatsrassistischen Diskursen zusammenarbeitet wie dies auch der deutschnationalistische Rassismus tut. Eine Unterscheidung in antideutsch und „antideutsch“ ist zudem dringend nötig, weil leider die nationalistische Besetzung des Begriffes antideutsch sich mittlerweile fest in den linken Diskursen eingeschrieben hat und nicht mehr einfach wegzudenken oder zu vernachlässigen ist.


14 Antworten auf “Was von den „Antideutschen“ und der Israelsolidarität übrig bleibt”


  1. 1 w 25. November 2006 um 22:51 Uhr

    Dein ach so toller und äquidistanter Antinationalismus ist aber ein halbierter und damit eine Lüge, wenn er glauben machen will, es könnten Staat und Nation existieren ohne verteidigungsfähige Armee, ohne Zwang und ohne entsprechende Legitimationsideologie, die immer eine mythische Erzählung von Freund und Feind darstellt. Dies ausgerechnet Israel anzukreiden, also dem einzigen Staat dessen Mythos auch einen wahren Kern enthält, ist verlogen und exkulpiert alle anderen Staaten.
    Und kannst du eigentlich Belege für die These bringen, ADs attestierten Jüd_innen a priori Unschuld, stellten ihnen Narrenfreiheit aus? Handelt es sich hier nicht eher um eine Version des alten Ressentiments vom ‚auserwählten Volk‘ im linken Gewand?

  2. 2 yetzt 25. November 2006 um 23:54 Uhr

    die frage, ob staaten ohne armee existieren koennen ist in dem zusammenhang irrelevant als dass die existenz von staaten seitens des schreibenden abgelehnt wird. vorher kommentierender mensch hat dies nicht verstanden.

  3. 3 w 26. November 2006 um 13:56 Uhr

    Die Existenz von Staaten wird von dem vor-vorher kommentierenden Menschen ebenfalls aufs Schärfste abgelehnt, u.a. weil sie nicht ohne Armee (und etliche weitere Scheußlichkeiten) bestehen können. Wenn Israel jedoch die Rolle eines relativ zuverlässigen Bollwerks gegen Antisemitismus zugestanden wird, so geschieht das a) eben im Bewusstsein, es hier mit einer absoluten Ausnahme in der Staatenwelt zu tun zu haben und b) in dem Wissen, dass dieser Schutzraum ohne militärische Verteidigungsmöglichkeit, die realiter natürlich zwanghaft, hierarchisch, sexistisch etc. strukturiert sein muss, nicht bestehen kann.

  4. 4 DerYo 28. Dezember 2006 um 7:48 Uhr

    ui,da hab ich ja eine ausführliche Antwort bekommen
    was da denke ich ganz klar deutlich wird ist, dass du (BK) grundlegende Dinge über die “ nationalistisch-reaktionäre Israelsolidarität und ihre “antideutsche” Verortung“ nicht oder nicht richtig verstanden hast
    wobei ich dir nicht absprechen möchte,dass du in einigen Punkten durhaus nicht unrecht hast.
    wenn ich mal zeit habe und dazu kommme schreibe ich da nochmal eine Kritik zu
    Aber vorweg schonmal einer der mir am prägnantesten erscheinenden Punkte
    -> der Staat Israel dessen erste Funktion es ist einen Schutzraum für alle antisemitisch verfolgten Menschenn auf der Welt zu garantieren um sie vor dem eleminatorischen Antisemitismus zu schützen ist also ein Staat wie jeder andere auch und die Ablehnung bzw. die Bekämpfung dieses Staates ist in deinen Augen nicht antisemitisch ?

  5. 5 iglufant 28. Dezember 2006 um 15:34 Uhr

    [quote post=“68″]Aber vorweg schonmal einer der mir am prägnantesten erscheinenden Punkte
    -> der Staat Israel dessen erste Funktion es ist einen Schutzraum für alle antisemitisch verfolgten Menschenn auf der Welt zu garantieren um sie vor dem eleminatorischen Antisemitismus zu schützen ist also ein Staat wie jeder andere auch und die Ablehnung bzw. die Bekämpfung dieses Staates ist in deinen Augen nicht antisemitisch ?[/quote]

    „antisemitsch“ bezeichnet eine Einstellung. Deshalb müßte man prüfen, aus welchen Motiven heraus jemand „Israel bekämpft“ (dazu zählst Du sicher auch Leute, die nur verbale Kritik an Massakern üben). Leute, denen die israelische Armee Arbeitsplatz und zu Hause zerstört, Freunde und Familie killt oder gar selbst das Leben bedroht, kannst Du dann wohl kaum als „Antisemiten“ bezeichnen – die haben ja einen ganz rationalen Grund für ihre Aktionen.

    Im Übrigen ist kein Staat irgendein „Schutzraum“ für eine Ethnie um die er sich ganz dolle sorgt. Das ist vielmehr die Urlüge des Nationalismus. Folgt man dieser falschen Prämisse, muss man auch ein starkes Armenien für die Armenier, ein starkes Kurdistan für die Kurden usw. fordern, und in letzter Konsequenz ein starkes Palästina für die Palästinenser – denn überall sonst werden die ja verfolgt und diskriminiert. Jeder Staat erklärt seinen Untertanen, dass sie ohne ihn verloren wären – und so kommt kein so eingeteiltes „Volk“ auf die Idee, dass das ganze System der Nationalstaaten zu verwerfen sei…

  6. 6 iglufant 28. Dezember 2006 um 15:45 Uhr

    [quote post=“68″]Dies ausgerechnet Israel anzukreiden, also dem einzigen Staat dessen Mythos auch einen wahren Kern enthält[/quote]

    Oh heilige Einfalt, wie lächerlich ist das denn :)
    Haste auch brav alle 194 x Staatsmythen geprüft? Zumindest dass „God`s own Country“ nur dazu da ist um jedem Menschen den „Pursuit of Happiness“ zu garantieren wirst Du doch wohl sicher auch noch glauben ;)

  7. 7 DerYo@iglufant 29. Dezember 2006 um 1:45 Uhr

    „Im Übrigen ist kein Staat irgendein “Schutzraum” für eine Ethnie um die er sich ganz dolle sorgt. Das ist vielmehr die Urlüge des Nationalismus. Folgt man dieser falschen Prämisse, muss man auch ein starkes Armenien für die Armenier, ein starkes Kurdistan für die Kurden usw. fordern“

    ansonsten würde ich dir empfehlen erstmal zu vertstehen was den Antisemitismus bedeutet und was ihn auch historisch betrachtet einzigartig und eben nicht vergleichbar mit dem hass auf z.B. Kurden macht

    die zweite frage die du dir vielleiht mal stellen solltest ist ob es sich bei antisemitisch verfolgten menschen unbedingt immer um dieselbe ethnie handeln muss und ob eine glaubensgemeinshaft eine ethnie darstellt

    und denk mal weiter
    die idf zerstört nicht so völlig grundlos irgendwelche häuser und bedroht grundlos das leben von irgendwelchen menschen die nicht an sich gegen israel richtende aktivitäten beteiligt sind.
    soweit zumindest die theorie
    das es z.B. aufgrund der strategie der hizbollah zivilisten als schutzschilder zu benutzen nicht ganz einfach ist diesen vorsatz umzusetzen ist auchz nicht der idf anzurechnen

    „Oh heilige Einfalt, wie lächerlich ist das denn :)“
    sorry für den ton,aber deine argumentation kommt mir doch etwas undurchdacht vor

  8. 8 tee 31. Dezember 2006 um 7:28 Uhr

    also 1. tut wohl niemand etwas grundlos.
    und 2., was steht auf deinem blog:

    „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.“

    alle!!!

  9. 9 DerYo@tee 31. Dezember 2006 um 18:12 Uhr

    und das soll mir jetzt sagen ?

    ich sehe da keinen widerspruch

  10. 10 DerYo@tee 31. Dezember 2006 um 18:20 Uhr

    “Und Antizionismus ist nichts anderes als Antisemitismus auf Staatlicher Ebene. Der Antisemit hasst den Juden und der Antizionist hasst Israel. Und so ist Antizionismus eine spezielle Form des Antisemitismus.”

  11. 11 iglufant 01. Januar 2007 um 1:35 Uhr

    @Yo:

    1.) les dir mal den Rest durch, den ich oben geschrieben habe
    2.) selbst wenn man der m.E. unsinnigen Prämisse folgt, ein bestimmter Rassismus (NS-Antisemitismus richtete sich gegen eine herbeihaluzinierte jüdische Rasse Du Vollhonk, und nicht gegen einen Glauben) wäre nicht übertragbar, kopierbar oder die Ausmaße übertreffbar (das ist eben ein Glaubenssatz von Euch Spinnern, mehr nicht), folgt daraus doch auf keinen Fall, dass alle anderen Verfolgten keinerlei Anrecht auf Schutzmaßnahmen haben. Dann darf halt der armenische Staat 100, der palästeninensische 150 und der israelische 200 Atombomben haben. Das wäre Dein Müll kosequent zu Ende gedacht. Und jetzt fang aber wirklich mal an zu denken, statt Phrasen und Zitate wiederzukäuen.

  12. 12 derYo@iglufant 01. Januar 2007 um 8:27 Uhr

    hui
    unglaublich sachlich das kleine
    "Glaubenssatz von Euch Spinnern,Du Vollhonk"
    irgendwie scheint mir,dass du die ganze thematik nicht verstehst
    bzw. bruchstücke die ja durchaus richtig sind nicht logisch zusammensetzen kannst
    aber unter den umständen hab ich dann auch nicht mehr so bock dir meine aussagen zu erläutern o.ä.
    das mit dem denken kann ich so zurückgeben
    "jetzt fang aber wirklich mal an zu denken" :)

  13. 13 lysis 01. Januar 2007 um 18:57 Uhr

    [quote post=“68″]die idf zerstört nicht so völlig grundlos irgendwelche häuser und bedroht grundlos das leben von irgendwelchen menschen die nicht an sich gegen israel richtende aktivitäten beteiligt sind.[/quote]
    naja, ich glaub, du hast ziemlich wenig ahnung, wie brutal das besatzungsregime in der praxis vorgeht. häuserdemolierungen gibt’s nicht nur als kollektivstrafe für die familien der selbstmordattentäter (was schon schlimm genug ist). vielmehr werden die meisten palästinensischen häuser einfach nur wegen einer fehlenden baugenehmigung abgerissen, wobei diese baugenehmigung natürlich deshalb fehlt, weil das militärische okkupationsregime sich konsequent weigert, solche genehmigungen an araber auszustellen.

    ich empfehl dir einfach mal diesen film, um dir einen überblick über die menschenrechtsverletzungen und kriegsverbrechen in den besetzten gebieten zu verschaffen.

  1. 1 Lysis Trackback am 15. Dezember 2006 um 0:53 Uhr
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